Brand in Räucherei, Alte Stollberger Str., Jahnsdorf 18.07.2006


Brand
 

Alarmzeit: 01:13 Uhr   

Anwesende Einsatzkräfte:
 
FF Neukirchen, FF Jahnsdorf, FF Pfaffenhain, FF Leukersdorf, FF Lugau (DL)
 
 

 

Schock in der Nacht: Räucherei von Fleischerei ausgebrannt

100.000 Euro Schaden - Schnelles Handeln eines Nachbarn verschont Wohnhaus

von mandy fischer

Jahnsdorf. Die Räucherei von Fleischermeister Matthias Hendel an der Alten Stollberger Straße in Jahnsdorf ist in der Nacht zu gesternvöllig ausgebrannt. Den Schaden den am gesamten Gebäude, zu dem auch Schlachthaus und Scheune gehören, gibt die Polizei mit rund 100.000 Euro an. Die Kriminalisten sicherten gestern Spuren Vermutlich lag der Brandherd in der Räucherei selbst, die in der Nacht in Betrieb war. Wurst wurde geräuchert Möglicherweise hatten sich Holz­späne entzündet. Häufig schaut Matthias Hendel, der seinen Fleischerladen in Mei­nersdorf betreibt auch spät noch in der Jahnsdorfer Räucherei nach dem Rechten, wie er gestern sagte. Doch in dieser Nacht nicht Am Morgen hat der Fleischer verkohlte Reste zusammengekehrt Noch sichtbar unter Schock stehend, traf er bislang keine Entscheidung, ob er die Räucherei wieder aufbaut Dirk Seidel (20), der gegenüber wohnt ist es zu verdanken, dass das benachbarte Wohnhaus verschont blieb. Er war noch wach, als  er seltsame Geräusche hörte. „Es klang so, als ob jemand mit Kieselsteinen schießt. Ich habe rausgeschaut und gesehen, dass es aus dem Schorn­stein der Räucherei qualmt, aber auch aus dem Gebäude kam Qualm." Dirk Seidel wusste sofort, dass nicht Kieselsteine, sondern lodernde Brandgeräusche geknackt haben. Der junge Mann ist zum Flei­scherhaus gelaufen, rief die Feuer­wehr und klingelte bei den Nachbarn Sturm, bis alle wach waren. Eine halbe Stunde später wäre ihr Haus Opfer der Flammen geworden, schätzten später Feuerwehrleu­te ein. 1.13 Uhr wurden sie alar­miert, so Gerald Sieber, Einsatzleiter von der Jahnsdorfer Feuerwehr. Schon bei der Anfahrt erkannte er, dass seine Gemeindewehr der Flammen allein nicht Herr wird forderte Verstärkung an. „Der Himmel über dem Haus war rot Die Flammen loderten durch Dach und Fens­ter", so Sieber. Die durchhängende Decke über der Räucherei, viele Holzbauteile, zudem das Lager mit gut brennenden Gegenständen, wie Möbeln in der Scheune, erschwer­ten den Einsatz. Um besser an den Brandherd zu kommen, verschafften sich die Einsatzkräfte mit der Axt durch Dach, Dielung und Holzfassade Zugang. Vorher wurde von außen gelöscht, die Wasserschläuche zum 250 Meter entfernten Mahlteich gelegt. Insgesamt waren 54 Feuerwehrleute aus Jahnsdorf, Pfaffenhain, Leukersdorf, Neukirchen und Lugau mit Drehleiter im Einsatz. Sie hatten den Brand gegen 2.50 Uhr unter Kontrolle. Die Feuer­wehrleute zogen 3.30 Uhr ab - außer die Jahnsdorfer, sie hielten bis zum Morgen Brandwache.

(Bericht Freie Presse vom 19.07.2006)

Hoher Schaden nach Brand in Fleischerei

Jahnsdorf
. Ein Brand in der Räucherei einer Fleischerei in Jahnsdorf (Kreis Stollberg) hat in der Nacht zu gestern einen Schaden von 100.000 Euro angerichtet. 54 Einsatzkräfte von fünf Feuerwehren löschten die Flammen. Ein Nachbar hatte die ersten Rauchwolken früh erkannt, sofort die Feuerwehr alarmiert und dadurch ein Übergreifen des Brandes auf das benachbarte Wohnhaus verhindert. (dy)


(Bericht Freie Presse vom 19.07.2006)

18.07.2006 12:00 Uhr

Fleisch- und Wurstwaren falsch geräuchert

(MT) JAHNSDORF: Einen enormen Schaden hat in der Nacht zum 18. Juli in Jahnsdorf der Brand in einem als Räucherei von einer Fleischerei genutzten Nebengebäude verursacht. 50 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Lugau, Neukirchen und Jahnsdorf waren im Einsatz. Das ca. 20 m x 30 m große Gebäude, in dem sich größere Mengen Fleisch- und Wurstwaren zum Räuchern befanden, brannte nieder. Der Schaden wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt.
Wie es zum Brand kam, ist noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Artikel aus Online-Journal "Kabeljournal" vom 18.07.2006

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